Das kleine 1 x 1 der ROSE - Königin der Blumen

2014-02-13 09:18 von Astrid Schrei (Kommentare: 0)

Gastblog-Beitrag von Manuela Stajnko

Das kleine 1 x 1 der ROSE - Königin der Blumen

Um den Valentinstag herum ist es schlichtweg ein MUSS über die Königin der Blumen zu schreiben. Die Rose gilt wohl auch heute noch als die edelste der Blumen. Sie symbolisiert (vor allem in Rot) die Liebe und die Romantik. Mit ihrem warmen, süßlichen, euphorisierenden Duft steht Sie auch für Weiblichkeit und Schönheit. Das Angebot ist fast unüberschaubar. Es gibt Rosen in allen Farben, auf Hochstamm gezogen, kletternd oder bodendeckend und für alle Lagen. Rosen werden gärtnerisch in Wild- und Kulturrosen eingeteilt.

Bereits vor 4.000 Jahren wurden Rosen in China und Persien, sowie Ägypten als Zierpflanze kultiviert. In der griechischen Antike galt die Rose als „Königin der Blumen". Seit dem Mittelalter hat die Rose -
insbesondere die weiße Rose - auch noch eine weitere Bedeutung: mit Ihren vor dem Aufblühen dicht geschlossenen Knospen galt sie als Symbol der Verschwiegenheit. Sub rosa dictum (zu Deutsch: Unter Rosen gesprochen) verpflichtete zur absoluten Vertraulichkeit. So findet man oft an Beichtstühlen in Kirchen oder in hochmittelalterlichen Ratssälen Rosen-Zeichnungen oder -Verzierungen. Erwähnenswert ist auch die starke Verankerung der Rose in der Mythologie/Religion und Symbolik - Rosenmontag, Rosenkranz, Schneeweißchen und Rosenrot, Rosenkriege,… Die Ambivalenz von Liebe und Leid, das Bild von Rose und Dornen macht die Faszination der Rose in der Mythologie und Symbolik im Laufe der Jahrhunderte aus.

Heute ist auch ihr Duft und ihre Heilwirkung in unserem Alltag äußerst präsent: das aus den Kronblättern gewonnene Rosenöl ist ein wichtiger Grundstoff der Parfüm- und Kosmetikindustrie. Um ein Kilo Rosenöl zu gewinnen, braucht man etwa 5.000 Kilo Rosenblüten. Umgerechnet heißt das, dass ca. 30 voll erblühte Rosen einen Tropfen Rosenöl liefern. Somit rechtfertigt sich der vermeintlich hohe Preis dieses Öls. Rosenöl wirkt auf den Körper antiseptisch, entzündungshemmend, keimtötend und wundheilend. Die Wirkstoffe der Rose eignen sich deshalb - nebst der harmonisierenden, ausgleichenden und stimmungsaufhellenden seelischen Wirkungsweise, die hier nicht unerwähnt bleiben soll -hervorragend für die Hautpflege.

Rund um Schwangerschaft, Geburt und Baby ist vor allem das Rosenwasser zu empfehlen (auf alkoholfreie Qualität achten!), das als Gesichtswasser, bei Hitzewallungen, bei entzündlicher und gereizter Haut und auch bei Windeldermatitis gute Dienste leistet.

Ein kleiner Tipp noch zum Schluss - Prosecco- oder Sektglas vor dem Einfüllen mit einem Sprühstoß Rosenhydrolat versehen - und ein Hauch von aphrodisierenden Düften liegt in der Luft - als Einstimmung für einen netten Valentinstag!

Verfasserin:  Manuela Stajnko  - www.frischeatelier.at

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